Clearingverfahren
Orientierung und Klarheit für die Hilfeplanung
B3 bietet ein strukturiertes Clearingverfahren an, das Familien, jungen Menschen und dem Jugendamt hilft, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf präzise einzuschätzen. Das Clearing dient nicht als eigene Hilfeform, sondern als kurzes, zielgerichtetes Verfahren, um Transparenz über die aktuelle Situation, vorhandene Ressourcen und notwendigen Unterstützungsbedarf zu schaffen.


Wofür ist das Clearingverfahren gedacht?
Ein Clearing wird eingesetzt, wenn
• unklar ist, welche Hilfeform wirklich passt,
• mehrere Problemlagen gleichzeitig bestehen,
• unterschiedliche Einschätzungen zwischen Beteiligten vorliegen,
• ein neutraler Blick von außen benötigt wird,
• Entscheidungen zur zukünftigen Unterstützung vorbereitet werden sollen.
• unklar ist, welche Hilfeform wirklich passt,
• mehrere Problemlagen gleichzeitig bestehen,
• unterschiedliche Einschätzungen zwischen Beteiligten vorliegen,
• ein neutraler Blick von außen benötigt wird,
• Entscheidungen zur zukünftigen Unterstützung vorbereitet werden sollen.
Wie läuft ein Clearing bei B3 ab?
Das Verfahren umfasst in der Regel 6 bis 12 Wochen und kombiniert Gespräche, Beobachtungen und Kooperation mit relevanten Netzwerkpartnern. Dazu gehören:
- Analyse der familiären Lebenssituation
- Gespräche mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
- Einbezug von Schule, Kita oder anderen beteiligten Stellen
- Sozialpädagogische Beobachtung im Alltag
- Einschätzung der individuellen Ressourcen und Belastungsfaktoren
- Klärung der zentralen Fragestellungen für das Jugendamt
Während des gesamten Prozesses sorgt B3 für Transparenz, regelmäßige Rückmeldungen und eine klare Struktur, damit alle Beteiligten jederzeit wissen, wo sie stehen.
Ergebnis des Clearings
Zum Abschluss erstellt B3 einen verständlichen, strukturierten Bericht mit:
- einer fachlichen Einschätzung der Situation
- den wichtigsten Ressourcen und Herausforderungen
- Empfehlungen zu Art und Umfang einer geeigneten Hilfe
- Perspektiven für die nächsten Schritte
Das Clearingverfahren bietet dadurch eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für eine passgenaue Unterstützung – sowohl für Familien als auch für das Jugendamt.
